Katja Springer
 
 ... arbeitet seit 2006 freiberuflich als Grafikerin und Künstlerin in Dresden
 
 ... studierte "Freie Kunst" an der Bauhaus Universität in Weimar und an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden
 
 ... fand erste Inspirationen für die eigene Kunst im Kubismus, russischen Konstruktivismus und im Expressionismus, besondere Faszination für die Werke von Kandinsky, Picasso und Cezanne
 
 ... versucht das  Raum-Zeit-Kontinuum visuell im Gleichgewicht zu halten und auf einen Punkt, eine Linie, ein Bild zu bringen

(Foto: Oliver Kratz)




... works freelance as graphic designer and artist in Dresden since 2006 

... studied "Fine Arts" at Bauhaus University in Weimar and at the Academy of Fine Arts in Dresden

… the artistic path was inspired by works from Cubism, Russian Constructivism and Expressionism, especially by works by Kandinsky, Picasso and Cezanne 

... tries to balance the  space time-continuum visually and to bring it to a point, a line, an image


Between the Lines

„Zwischen den Linien, zwischen den Zeilen lesen, Zwischenräume definieren, Leerräume erobern, Pausen zwischen dem Agieren... Diese Zwischenräume sind so lebenswichtig, so können wir aus dem Nichts Kraft schöpfen, Ideen entwickeln, sie bringen Ordnung in unser Leben, sie zwingen die Linien der Künstlerin aus dem vermeintlichen Chaos zur Struktur.

Einige Bilder von Katja Springer sind Ausdruck einer gewissen Rassanz, entsprechend unserer schnelllebigen Gesellschaft, der vielen Eindrücke, die täglich auf uns einströmen und, was den Lebensweg der Malerin betrifft, eine Verarbeitung ihrer vielen Lebensstationen und Arbeitsorte (...)” 


(Dagmar Luft zur Ausstellung „Between the Lines”  im Juli 2018)

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„Was auf den ersten Blick als willkürliche Wortfetzen, eine Textur erscheint, zeigt sich bei näherem Hinschauen als Geschichten, die weiter gehen, als kleine kurzweilige Kompositionen, die nicht festzuhalten sind. Die unterschiedlichen Farben, pink, blau, grün, gelb, orange, lila, geben den Worten ihren eigenen Klang, sie tönen mal leise mal laut, mal schroff, mal leichtfüßig, werden arrangiert bis eine kleine Sinfonie entsteht, die nie lange in einem Zustand verweilt, sich ständig neu transformiert.

Bilder voller Geschichten, aus Eindrücken und Stimmen des Lebens, die als Worte mal behutsam, mal heftig herausgeschleudert werden, sich stapeln, ineinanderfließen und verbinden. Schattenrisse, Wortwunden, dann wieder Licht, wie ein tiefes Innerstes und Äußerstes die nach außen getragen werden wollen. Bilder, die auch als Spiegelbilder gesehen werden können und Betrachter einladen, ihre ganz eigenen Geschichten darin zu entdecken.”

(Stephanie Köhler zur Ausstellung „Between the Lines.02” im August 2020)